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Wenn Konflikte nicht mehr nur gelöst, sondern verstanden werden wollen. Ein Weg, der tiefer geht — zum Menschen selbst.
01 Was Mediation bedeutet
Der Begriff Mediation leitet sich von lat. „mediare“ (dt. vermitteln, in der Mitte stehen) ab. Mediation ist freiwillig und braucht die Bereitschaft aller Betroffenen, sich auf einen gemeinsamen Prozess zur konstruktiven Aufhebung eines Konflikts einzulassen. Der Mediator tritt dabei als allparteilicher Dritter auf und unterstützt Sie in der Kommunikation, eine von Ihnen selbst verantwortete Lösung zu finden.
Transformative Mediation zielt nicht nur auf Kompromiss und Schlichtung. Sie zielt auf eine innere und äußere Wandlung in der Haltung, im Verstehen, in der Beziehung zueinander. Neue Ideen und nachhaltige Lösungen entstehen.
02 Transformative oder Harvard Mediation?
Die Transformative Mediation, wie sie Gattus Hösl als Teil seiner Namensmarke „hoesl-mediation®“ entwickelt hat, stellt den Menschen mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Während das Modell der Harvard Mediation in der Trennung von Person und Sache vor allem Interessen verhandelt, geht erstere einen Schritt weiter: Sie nimmt wahr, was die Personen unter der Oberfläche bewegt.
Gefühle sind nicht verhandelbar. Aber sie können gehört, verstanden und gewürdigt werden. Genau dort setzt die Wandlung an: Blockaden werden aufgehoben — Entscheidungen getroffen.
03 Wie Veränderung entsteht
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Die Klärung Ihres Anliegens und das Aussprechen dessen, was den Konflikt ausgelöst hat, stärken Ihre Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung. Sie gewinnen Klarheit über das, was Sie wirklich bewegt — und finden Ihren eigenen Ausdruck dafür, das ihrem Erleben entspricht.
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Aufmerksames Zuhören eröffnet die Möglichkeit, die Sichtweise und Situation des Gegenübers genauer wahrzunehmen und anzuerkennen. Nicht als Aufgabe der eigenen Position, sondern als Erweiterung des Verständnisses füreinander.
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Der Konflikt wird zur Quelle von Erkenntnis und Entwicklung. Verhärtete Diskussionen weichen einem wachsenden gegenseitigen Verstehen. Alle Beteiligten entwickeln neue Handlungsmöglichkeiten – Beziehungen gewinnen neue Gestalt.
Die Transformative Mediation formuliert und verwirklicht eine neue beziehungs- und bedürfnisorientierte Qualität unseres persönlichen und sozialen Verhaltens. Der Einzelne erfährt einen ethischen und sozialen Mehrwert. Die Transformative Mediation ist ein Menschenbild.
— Gattus Hösl, hoesl-mediation®
04 Ablauf der Mediation
Zu Beginn werden Fragen, Ziele und Erwartungen geklärt sowie die Rahmenbedingungen der Mediation besprochen.
Im zweiten Schritt werden die Sichtweisen aller Beteiligten aufgenommen. Informationen werden gesammelt und die zentralen Konfliktthemen herausgearbeitet.
Hinter den Positionen stehen häufig unterschiedliche Bedürfnisse, Gefühle und Interessen. Diese werden in einem geschützten Raum sichtbar gemacht und angehört. Bereits hier entsteht ein vertieftes Verständnis für die Beweggründe aller Beteiligten.
Auf Grundlage der erkannten Interessen und Bedürfnisse werden gemeinsam kreative Ideen und mögliche Lösungen entwickelt. In dieser Phase geht es noch nicht um einen Konsens, sondern um Offenheit und neue Perspektiven, die lösungsorientiertes Denken ohne vorschnelle Bewertung ermöglichen.
Die entwickelten Möglichkeiten werden im Hinblick auf die Interessen aller Beteiligten geprüft und weiter konkretisiert. Schrittweise entsteht eine Einigung über eine tragfähige Regelung oder Lösung.
Die gemeinsam erarbeiteten Regelungen und Lösungen werden festgehalten und dokumentiert. Die Vereinbarung bildet die Grundlage für die praktische Umsetzung und einen verlässlichen Umgang miteinander in der Zukunft.
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Konflikte gehören zum Leben. Doch Sie müssen sie nicht alleine tragen. Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Gespräch herausfinden, wie ich Sie unterstützen kann.
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